XXL Sales OS

Das Netzwerkmodell

Das Netzwerk – so, wie Handel wirklich funktioniert.

Das Herz von XXL Sales OS ist ein Modell, das die Handelskette zwischen Unternehmen präzise abbildet: wer die Akteure sind, wer an wen verkauft, zu welchem Preis und zu welchen Bedingungen – und wie Produkt, Wissen und Geld jeden Punkt der Kette erreichen.

IDie Ebenen

Fünf Ebenen, zwei parallele Zweige, beliebig viele Partner.

An der Spitze des Netzwerks steht der Netzwerkinhaber – der Hersteller oder Markeninhaber. Darunter folgen die Distributoren, dann auf derselben Ebene in zwei parallelen Zweigen die Wiederverkäufer und die Systemintegratoren, anschließend die Vertriebsmitarbeiter und am Ende der Kette die Endkunden. Auf jeder Ebene können beliebig viele Partner arbeiten, auch in mehreren Ländern.

  1. 01 Netzwerkinhaber Hersteller · Markeninhaber
  2. 02 Distributor landesweiter Großhändler
  3. 03 Wiederverkäufer · Integrator zwei parallele Zweige
  4. 04 Vertriebsmitarbeiter im Außendienst
  5. 05 Endkunde mit eigenem Portal

Wer darf wen anlegen?

Die Regeln für den Aufbau des Netzwerks liegen in der Datenbank, nicht im Programmcode. Eine neue Ebene oder eine neue Regel lässt sich daher ohne Entwicklungsaufwand einführen.

  • Distributor Distributoren, Wiederverkäufer, Integratoren und Vertriebsmitarbeiter
  • Wiederverkäufer Wiederverkäufer und Vertriebsmitarbeiter
  • Systemintegrator Systemintegratoren und Vertriebsmitarbeiter
  • Wiederverkäufer und Integrator sind zwei Zweige auf derselben Ebene – sie können einander nicht anlegen.

IIProduktübernahme

Das Produkt wandert von Ebene zu Ebene – und wechselt auf jeder Ebene den Eigentümer.

Ein Produkt ist immer nur auf der Ebene unter seinem Eigentümer sichtbar, nicht im gesamten Netzwerk. Der darunterliegende Partner „übernimmt“ es: Dabei entsteht ein eigenes Exemplar mit eigenem Eigentümer und eigenem Preis – die Verbindung zum Original bleibt jedoch bestehen.

  • Alles wird übernommen

    Bei der Übernahme werden auch Übersetzungen, Bilder, Verpackungseinheiten, Währungen, Zahlungsarten und SLA-Stufen kopiert – der neue Eigentümer kann sie anschließend frei bearbeiten.

  • Die Produktfamilie bleibt zusammen

    Schulungsinhalt, Prüfung, Störungsticket und SLA folgen der gesamten Produktfamilie – auch wenn ein Partner sein eigenes Exemplar umbenannt hat.

  • Auch der Weg nach oben ist offen

    Lädt ein Partner mit Upload-Recht ein eigenes Produkt hoch, kann es auch bei seinem Vorgesetzten erscheinen – bis hinauf zum Netzwerkinhaber.

IIIWeitergaberegeln

Der Eigentümer des Produkts entscheidet, wie viel die Kette daran ändern darf.

  1. Nur Provision

    Der nachgelagerte Partner verkauft gegen Provision. Einen eigenen Namen oder Preis darf er dem Produkt nicht geben.

  2. Teilen

    Preis, Umsatzsteuer, Zahlungsart und -plan, Mindestbestellmenge, Bestandssperre und Provision sind anpassbar.

  3. Vollständige Neuparametrierung

    Name, Beschreibung, Artikelnummer, Preis – alles. Der Partner kann es als sein eigenes Produkt weiterführen.

Hierarchie-Sperre

Deaktiviert irgendjemand weiter oben in der Kette die Weitergabe, bleibt sie für alle darunter deaktiviert. Die strengere Regel setzt sich immer durch – daran führt kein Weg vorbei.

Reichweite des Uploads

  1. Eigen Nur das eigene Lager und der eigene Onlineshop.
  2. Direkt Direkte Partner können es kaufen, aber nicht weitergeben.
  3. Netzwerk Das gesamte Netzwerk – auch nach oben.

Eine Änderung der Reichweite gilt auch für bereits hochgeladene Produkte. Der Editor zeigt vorab, wie viele Produkte und Partner betroffen sind.

IVMarge und Provision

Jeder verdient an seiner eigenen Leistung.

Die Ebenen oberhalb des Vertriebsmitarbeiters verdienen an ihrer eigenen Marge: günstiger einkaufen, teurer verkaufen. Der Vertriebsmitarbeiter verkauft zu dem Preis, den sein Vorgesetzter festlegt, und erhält Provision – einen Prozentsatz des Netto-Positionswerts und/oder einen festen Betrag pro Stück. Die Vermittlungsprovision wiederum fließt durch das Netzwerk: Wer einen Partner gewonnen hat, ist auch an dessen Einkäufen beteiligt.

Die Grundregel ist einfach: Die Provision zahlt immer der Verkäufer.

Der Weg eines Produkts durch die Kette Anschauungsbeispiel

  1. Netzwerkinhaber 100 Listenpreis für den Distributor
  2. Distributor 120 +20 Marge
  3. Wiederverkäufer 150 +30 Marge
  4. Vertriebsmitarbeiter 8% Provision auf den Netto-Positionswert

Abrechnung wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich – mit einer einzigen, rein anfügenden Provisions-Engine, in der sich nachträglich nichts überschreiben lässt.

Preise, die sich der Ebene anpassen

  • Preise je Ebene aus Rabattsystemen – zuerst das des Unternehmens, dann das globale
  • Mengenstaffeln
  • Kundenspezifische Einzelpreise
  • „So sieht es der Partner“-Vorschau für jeden Käufertyp: Produktkarte, netto, Umsatzsteuer, brutto und die nächste Preisstaffel

VZusammenarbeit statt Wettbewerb

Das Netzwerk weiß, dass Partner zugleich Wettbewerber sein können.

  • Lead-Schutz

    Einen potenziellen Kunden – anhand von Steuernummer, E-Mail-Adresse oder Firmenname – kann jeweils nur ein Partner schützen. Erst suchen, dann reservieren; ein genehmigter Schutz gilt monatelang, ist verlängerbar und erinnert vor Ablauf.

  • Nachrichten entlang der Hierarchie

    Jeder kann dem eigenen Unternehmen, dem direkten Vorgesetzten und den direkten Partnern schreiben. Allen anderen erst nach angenommener Einladung – denn zwei Wiederverkäufer unter demselben Distributor sind Wettbewerber.

  • Inhalte, die mit dem Netzwerk wachsen

    Dokumente, Fragebögen und Anfrageformulare lassen sich mit eigener, direkter oder Netzwerk-Reichweite teilen – später hinzukommende Partner erhalten sie rückwirkend, und nichts erscheint doppelt.

VITransparenz

Sehen Sie Ihren Marktplatz mit den Augen Ihrer Partner.

Die Ansicht „So sehen es meine Partner“ zeigt je Ebene genau, was ein Distributor, ein Wiederverkäufer oder ein Vertriebsmitarbeiter vom Marktplatz sieht – mit derselben Abfrage und derselben Preisbildung wie der Live-Marktplatz. Deshalb kann sie von der Realität auch nicht abweichen.

Bildschirmfoto aus dem System: Sehen Sie Ihren Marktplatz mit den Augen Ihrer Partner.

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Die beste Präsentation: Sie treten selbst ein.

Ein fiktives, doch bis ins kleinste Detail realistisches internationales Netzwerk erwartet Sie – mit Partnern, Bestellungen, Provisionen, Störungstickets und Schulungsinhalten. Wählen Sie eine beliebige Rolle und erleben Sie das System von jedem Punkt der Kette aus.

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